Archiv der Kategorie: Predigten zum Lesen

Lesepredigt am Ostersonntag

Predigt am Ostersonntag
über 1.Korinther 15,14-20

Predigttext:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Weiterlesen

Predigt am Karfreitag

Predigt am Karfreitag
über 1.Petrus 1,18-21

Predigttext: Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, damit ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt. Weiterlesen

Lesepredigt für den Sonntag Judika

Predigt am Sonntag Judika über Johannes 8, 46-59

Predigttext:
Wer von euch kann mich wegen einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.

Da antworteten die Juden und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht mit Recht, dass du ein Samariter bist und hast den Teufel? Jesus antwortete: Ich habe keinen Teufel, sondern ich ehre meinen Vater, aber ihr nehmt mir die Ehre. Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie sucht, und er richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Weiterlesen

Lesepredigt für den Sonntag Reminiszere

Predigt für den Sonntag Reminiszere  (= „Gedenke“) (Gedenke, HErr, an deine Barmherzigkeit)
über Johannes 12,23-26

Predigttext: Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass des Menschen Sohn verkläret (verherrlicht) werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s alleine; wo es aber erstirbt, so bringt’s viel Früchte. Wer sein Leben liebhat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasset, der wird’s erhalten zum ewigen Leben. Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Weiterlesen

Lesepredigt am Sonntag Sexagesimae

Predigt über Lukas 8,4-15, altkirchliches Evangelium am Sonntag Sexagesimae (60 Tage vor Ostern)

Predigttext:

Da nun viel Volks beieinander war und aus den Städten zu ihm eileten, sprach er durch ein Gleichnis: Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen; und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward vertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf. Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrete es, darum daß es nicht Saft hatte. Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. Und etliches fiel auf ein gut Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre! Weiterlesen

Lesepredigt am 2. Sonntag nach Epiphanias

Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias
über Johannes 2,1-12

Predigttext:

Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was gehts dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Weiterlesen

Predigt am Silvestertag

Predigt am Silvestertag
über Psalm 39,5-8

Predigttext:

Aber, HERR, lehre doch mich, dass es ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss. Siehe, meine Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! Sela. Sie gehen daher wie ein Schatten und machen sich selbst viel vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht, wer es kriegen wird. Nun, HERR, wessen soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Weiterlesen

Predigt zum Christfest

Weihnachtspredigt über Lukas 2,15-20

Predigttext:

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehöret und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Weiterlesen