Lesepredigt am Sonntag Okuli

Predigt am Sonntag Okuli
über
Lukas 9,51-57a (korrigierte Fassung)

Predigttext (Schlachter 2000)

Es geschah aber, als sich die Tage seiner Wiederaufnahme [in den Himmel] erfüllten und er sein Angesicht [entschlossen] nach Jerusalem richtete, um dorthin zu reisen, da sandte er Boten vor sich her. Diese kamen auf ihrer Reise in ein Samariterdorf und wollten ihm die Herberge bereiten. Aber man nahm ihn nicht auf, weil Jerusalem sein Reiseziel war.

Als aber seine Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, willst du, daß wir sprechen, daß Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat? Er aber wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach: Wißt ihr nicht, welches Geistes [Kinder] ihr seid? Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten! Und sie zogen in ein anderes Dorf.

Herzlich geliebte Gemeinde!

„Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ (Luk. 19,10) – so sprach der HErr Christus im Haus des Zöllners Zachäus.

Dieser Mann hatte in seinem Leben viel Unrecht getan und wurde dafür gemieden und gehasst.

Von Jesu freundlicher Einladung aber ließ er sich rufen und bekehren.

In Christus ist die Barmherzigkeit Gottes und seine große Geduld mit uns Sündern greifbar, sichtbar.

Gottes Langmut ist unser Glück, denn „er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße [Umkehr] finde“ (2.Petr. 3,9), so lehrt uns der Apostel Petrus.

1. Unser heutiger Bibeltext zeigt uns, wie der Mensch gewordene Sohn Gottes unbeirrt nach Jerusalem und damit seinem Leiden und Tod entgegengeht – worin wir seine große Liebe zu uns Sündern erkennen.

2. Darüber hinaus predigt uns Gottes Wort von der rettenden Güte und Geduld Gottes, die hier den starrköpfigen Samaritern zugute kommt – und auch dir und mir.

Wenn Gottes Wort sagt: „Gott hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde und „der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist, so ist das keine graue Theorie, sondern reales verschonendes und errettendes Handeln Gottes – auch in unserem Leben.

Stellen wir uns vor, einige Samariter, die hier noch aus lauter Hass zu den Juden ihrem Erlöser die Tür vor der Nase zuschlagen, würden später durch die Predigt des Evangeliums Christen und Nachfolger Jesu werden.

Zweifellos würden sie dann bei den Worte des Apostels nachdenklich und zustimmend mit dem Kopf nicken und bestätigen: “Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden” (1.Joh. 4,10).

1.

Mit diesem Bericht hier beginnt der Evangelist Lukas den dritten Teil, nämlich Jesu letzte Reise nach Jerusalem, wo er unsere Erlösung vollenden wollte.

Und als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger auf dem Weg beiseite und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den obersten Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Heiden ausliefern, damit diese ihn verspotten und geißeln und kreuzigen; und am dritten Tag wird er auferstehen. (Matth. 20,17-19, Schlachter)

Sooft er an Jerusalem denkt, wird er von Todesangst bedrängt und angefochten.

Im Garten Gethsemane erreichte sie ihren Höhepunkt.

Dort kostete sie Blut.

Das ist unser Trost!

Denn hätten wir nicht einen solchen Hohenpriester, „der mitleiden kann mit unserer Schwachheit, der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde“ (Hebr. 4,15), wie könnten wir bestehen?

Darum in aller Not, die uns trifft, sind die Worte unser Trost: „Der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten!“

So ging der HErr Christus nach Jerusalem, um mit der Tat zu beweisen, dass Gott nicht Mensch geworden ist, um die Sünder zu bestrafen und zu verderben, sondern zu erhalten und zu erlösen ins ewige Leben.

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweggenommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern” (Vers 51).

Es war die Zeit gekommen, dass der HERR Christus leiden und sterben und in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen werden sollte.

Da richtete er sein ganzes Augenmerk darauf, nach Jerusalem zu reisen; das war sein fester Entschluss.

Er reiste nicht in großer Eile nach Jerusalem, sondern besuchte noch etliche Orte Galiläas und Samarias, um sich dort als Heiland der Sünder zu offenbaren – denken wir nur an die 10 Aussätzigen (Luk. 17) und an den Zöllner Zachäus (Luk. 19) oder an den Blinden am Wege.

Jesus wusste, was ihm bevorstand; nicht blindlings und ahnungslos tappte er in sein Schicksal.

Er wusste, dass er leiden und sterben sollte, und er kannte den genauen Zeitpunkt, den Gottes Ratschluss bestimmt hatte, an dem das große Opfer für die Sünden der Welt dargebracht werden sollte.

Als dieser Zeitpunkt näher gerückt war, richtete er sein Angesicht entschlossen nach Jerusalem, um dorthin zu reisen.

Er fasste den Entschluss, nicht gezwungen, sondern freiwillig.

Aus unergründlich tiefer Liebe zu uns verlorenen Sündern blickte der menschgewordene Sohn Gottes auf das Ziel, wo er sich hingeben wollte “als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch” (Eph. 5,2), wo er als das Lamm Gottes (Joh. 1,29) die Sünden der Welt tragen und sühnen wollte.

Ja, wollte! Denn darin zeigt sich die unendliche Güte und Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes zu uns verlorenen Menschen, zu dir und mir.

Wer könnte das alles tief genug bedenken und in sein Herz schließen, wie erfüllt von großer Heilandsliebe der HErr Christus sich erniedrigt hat, um uns von den Folgen des sündigen Verderbens zu erretten?

So ging er zielstrebig und bewusst mitten in das Feuer des Leidens, in die Glut der Anfechtung, in Marter und Elend, in Schläge und Spott, in Misshandlung und Tod!

Unser HErr Christus ist nicht aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände in den Tod gegangen! sondern bewusst, an unserer Statt!

Davon spricht er selbst weit vor seiner Menschwerdung durch den Propheten: “Ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel” (Jes. 50,5.6); und er spricht 1000 Jahre vor seiner Menschwerdung: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern…“ (Ps. 40,9).

Im Philipperbrief lehrt uns Gottes Wort: “Obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt er es nicht wie einen Raub fest Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm die Gestalt eines Knechtes an… Er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz” (Phil. 2,6.7.8/ Schlachter).

Um unsertwillen hielt er seine göttliche Gestalt, seine Majestät, seine Allmacht nicht stur fest wie einer seinen Raub, seine Beute, festhält, sondern tat das Gegenteil: Er entäußerte sich selbst, d.h. er entblößte sich seiner göttlichen Gestalt und wurde uns zugute, aus lauter Liebe zu uns Sündern, ein Knecht.

Er hatsich selbst für unsre Sünden dahingegeben, dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt nach dem Willen Gottes, unseres Vaters…” (Gal. 1,4).

Ein anderes Opfer zur Erlösung von Sündenschuld gibt es nicht, auch keinen anderen Priester, der fürbittend und schützend zwischen uns und dem allmächtigen Gott steht: “Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde” (1.Tim. 2,5-6)

So wie die Opfer im Tempel des Alten Bundes Hinweise auf ihn waren, so gab er sich nun hin in das Leiden – bis hin “zum Tode, ja zum Tode am Kreuz” (Phil. 2,8) „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ (Jes. 53,7).

Denn “ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung” (Hebr. 9,22).

Darum weist Johannes der Täufer auf ihn und spricht. “Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” (Joh. 1,29).

Und der Apostel lehrt: “In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade” (Eph. 1,7).

Dies alles ist im ersten Vers unseres Predigttextes zusammengefasst: “Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweggenommen werden sollte, richtete er sein Angesicht entschlossen nach Jerusalem, um dorthin zu reisen”.(Vers 51).

Es ist geschehen, damit uns das heilige Evangelium verkündigt werden kann, durch das wir zum Glauben erweckt werden – zum Glauben, der all diese Schätze der Barmherzigkeit Gottes ergreift.

So gilt nun für alle Menschen diese EINE Wahrheit ER ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. (1.Joh. 2,2)

2.

Das andere ist, wie eingangs gesagt wurde: „Gott hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde

Diese göttliche Geduld zu unserem Heil wird im Bericht des Evangelisten auf eine ganz herrliche Weise deutlich.

Und er sandte Boten vor sich her; die gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, ihm Herberge zu bereiten. Und sie nahmen ihn nicht auf, weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern. Als aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel falle und sie verzehre. Jesus aber wandte sich um und wies sie zurecht und sprach: Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn ist nicht gekommen, die Seelen der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten. Und sie gingen in ein andres Dorf.“

War der Zorn der Jünger gerechtfertigt?

Nein, denn das zeigt Christi Antwort: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn ist nicht gekommen, die Seelen der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten.“

Das Verhalten der Samariter war eine Beleidigung ihres geliebten HErrn und Meisters, eine Verachtung des Messias!

Kurz vorher waren Johannes und Jakobus noch mit dem HERRn auf dem Berg gewesen und hatten seine Verklärung erlebt und die Stimme Gottes des Vaters vom Himmel herab gehört: “Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören” (Mark. 9,7).

Noch immer stand das Bild ihres verherrlichten HErrn vor ihren Augen.

Mose und Elia, die beiden großen Gottesmänner hatten mit ihm gesprochen; war nicht die Strafe angemessen, die einst ELIAS über die damaligen Lästerer herabbeschwor – (2.Kön. 1,10.12) – Feuer vom Himmel?

Diesem weltlich-sündigen Zorn tritt Jesus entgegen und straft ihre ungeistlichen Gedanken.

„Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?“

Dieser fleischliche Zorn kommt nicht vom Heiligen Geist!

Der Heilige Geist will “dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen” (1.Tim. 2,4).

Hätten die Jünger auf denselben Geist gehört, auf dessen Befehl hin damals Elia das Feuer erbat, so hätten sie jetzt bestimmt das Richtige getroffen.

Damals nämlich handelte es sich um verstockte Menschen, die das Wort Gottes gut kannten und dennoch ablehnten.

Es war Gottes Wille und Befehl, dass Elia so handeln sollte. Sonst wäre es nicht geschehen.

Das ist auch eine ernste Mahnung an uns, wenn wir Ablehnung, Verfälschung des Wortes Gottes, Unrecht und Verleumdung erleben.

Da sollen wir bedenken, welches Geistes Kinder wir sind.

Falsches sollen wir nicht annehmen, auch nicht tolerieren, sondern bloßstellen und verwerfen.

Aber dennoch freundlich und gewinnend die Wahrheit verkündigen und Menschen nicht aufgeben, sondern auf ihre Umkehr hoffen und für sie beten.

Der Grund dafür, dass die Samariter dem HErrn Christus und den Jüngern den Aufenthalt in ihrer Stadt verwehrten war: „…weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern.“

Das lag an der Feindschaft zwischen Juden und Samaritern.

Die Samariter waren wie eine Sekte und hatten sich (statt in Jerusalem im Tempel zu opfern und anzubeten) auf dem Berg Garizim eine eigene Kultstätte erschaffen.

Wenn Menschen heute Christus und seine Gnadenbotschaft, das „Wort vom Kreuz“, ablehnen, so könnte man von demselben Grund sprechen: „…weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern.“

Dort gab sich Christus in Leiden und Qual, wurde verspottet und verhöhnt.

Aus welchem Grund?

Gottes Wort sagt: Gott „warf all unsere Sünde auf ihn“ und „er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes. 53,5f.).

„Sünder“ wollen sie nicht sein und meinen: „Einen Sünderheiland brauchen wir nicht!“.

Hört der Mensch Gottes Urteil über sich, dann sträubt er sich dagegen.

So ist, wie Paulus schreibt, „das Wort vom Kreuz eine Torheit denen, die verloren werden“.

Auch weisen die meisten ihren Erlöser ab, weil Gottes Urteil sie als Schuldige bloßstellt und ihnen die Botschaft von Gottes Gnade durch den Glauben an Christus lauter Unsinn ist.

Der Vernunft ist das eine klägliche, ja verachtenswerte Stimme, die da ruft: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offbg. 3,20).

Ja, wenn Jesus äußeren Reichtum schenken oder sich vor den Karren der verschiedenen Aktivisten spannen lassen würde…

Würde er den Werkheiligen, den geistlich Hochmütigen den Hochmut, den Heuchlern die Heuchelei bestätigen, ihre guten Taten rühmen und mit ihnen die anderen verachten, man würde ihn sich schon gefallen lassen!

Aber dieser arme Jesus, der am Kreuz endet, am dritten Tag auferstanden sein soll, der von seinen Jüngern fordert, dass sie sich selbst verleugnen, ihr Kreuz auf sich nehmen und ihm durch Leiden ins ewige Leben folgen, der ist ihnen lächerlich!

Gott hatte den Samaritern Gnadenzeit gelassen und sandte nach Jesu Auferstehung seine Boten wieder dorthin, wie Lukas berichtet: “Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen” (Apg. 8,12).

Gottes Geduld und Langmut kommt auch uns zugute, denn auch über uns heißt es: „Gott hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde.

„Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missetat… So ferne der Morgen ist vom Abend, lässt er unsere Übertretung von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.“ (Ps. 103,8ff.).

Unter den Gaben, die Gott seinen Kindern durch den Heiligen Geist schenkt, wird auch „Geduld“ genannt (Gal. 5,22).

So wie Gott der HErr mit uns umgeht, so sollen wir auch unserem Nächsten begegnen.

Gott will, „dass allen Menschen geholfen werde, und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1.Tim. 2,4).

Das ist über dich gesagt, weil auch du täglich sündigst und auf nichts mehr angewiesen bist als auf Gottes große Gnade.

Und das ist über deinen Nächsten gesagt, dessen Seligkeit der HErr Christus ebenso im Sinn hat wie deine.

Dass wir die Liebe, die Christus uns zuwendet und die wir im Glauben an ihn genießen, auch unserem Nächsten angedeihen lassen, geduldig sind, für ihn beten – das ist der gute gnädige Wille Gottes.

Jesu erbarmende, sanftmütige, geduldige Liebe soll auch in unseren Herzen wohnen und den fleischlichen Eifer besiegen – bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes“ (Eph. 4,13).

Darum spricht er: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Eph. 4,32)

Pfarrer Martin Blechschmidt, Runkel-Steeden

Gebet

Lass mich an andern üben, was du an mir getan; und meinen Nächsten lieben, gern dienen jedermann ohn Eigennutz und Heuchlerschein und, wie du mir erwiesen, aus reiner Lieb allein. Amen.