Predigt vom 6. Sonntag nach Trinitatis (24.08.2022)

Predigt von Pastor Waldemar Dantschin über Matthäus 5,20-26

Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.
Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.

P. W. Dantschin

Predigt vom 5. Sonntag nach Trinitatis (17. Juli 2022)

Auslegung zu Jesaja 59,1 und 2: Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.

P. Martin Blechschmidt

Die Ordination von Waldemar Dantschin am 26. Juni 2022

Diese Segenssprüche wurden gesprochen:

Jes. 52, 7: Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Boten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein GOtt ist König. Amen. (Samuel Krutzky, Gemeindevorsteher)

Dan. 12, 3: Die Lehrer werden leuchten wie des Himmels Glanz und die, so viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich. Amen. (Dieter Junghans, Gemeindevorsteher)

Matth. 10,32: Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater. (Pastor Thomas Voigt, Annaberg-Buchholz)

1.Kor. 15,58: Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn. (Pastor Janis Dimza, Riga)

2.Kor. 4, 6.7: GOtt, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit GOttes in dem Angesichte JEsu Christi. Wir haben aber solchen Schatz in irdischen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft sei GOttes und nicht von uns. Amen. (P. em. Stephan Müller, Hartenstein)

2.Tim. 1, 13.14: Halt an dem Vorbilde der heilsamen Worte, die du gehört hast, vom Glauben und von der Liebe in Christo JEsu. Diese gute Beilage bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnet. Amen. (Viktor Pauly, Gemeindevorsteher)

Jesaja 40,29-31: Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den HErrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Pastor Martin Blechschmidt, Steeden)

Predigt vom 4. Sonntag nach Trinitatis (10. Juli 2022)

Predigt über Psalm 73,23.24.28
Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an… Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.

P. Martin Blechschmidt

Predigt am Tag der Ordination von P. Waldemar Dantschin – 2. Sonntag nach Trinitatis (26. Juni 2022)

Predigt über Jeremia 20,7-9

Pastor Waldemar Dantschin

HErr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen; du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen. Aber ich bin darüber zum Spott worden täglich, und jedermann verlacht mich.

Denn seit ich geredet, gerufen und gepredigt habe von der Plage und Verstörung, ist mir des HErrn Wort zum Hohn und Spott worden täglich.

Da dachte ich: Wohlan, ich will sein nicht mehr gedenken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennend Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, dass ich’s nicht leiden konnte, und wäre schier vergangen.

P. Martin Blechschmidt