Gebet in Zeiten vieler Todesfälle

Ewiger, allmächtiger und gerechter Gott, du drohst in deinem Wort harte Strafen denen an, die deiner Stimme nicht gehorchen (5.Mose 28,22), Strafen in dieser Zeit und die Verdammnis in der Ewigkeit.

Wir erkennen und bekennen, dass wir mit unseren vielfältigen und schweren Sünden nicht allein zu der jetzigen schleichenden Seuche, sondern auch zu dem brennenden Feuer deines grimmigen Zornes und dem ewigen Tode Anlass gegeben haben.

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Gottesdienst – Sonntag Lätare (22.03.2020)

Teile des Gottesdienstes sind Aufzeichnungen aus dem Jahr 2016, die Predigt über Römer 8,18 aus dem Jahr 2017.

Folgende Lieder werden gesungen:
144
87
196, 1-7
255
277, 1-5
277, 6+7

Liturgie und Predigt: Pastor Martin Blechschmidt

Zum Anhören:
Johann Sebastian Bach, Fürchte dich nicht (Jesaja 41,10) – Motette BWV 228 (Thomanerchor Leipzig)

Eine bedenkenswerte Lesung – ein Aufruf zur Fürbitte

Der Prophet Hesekiel lebte und wirkte ca. um 590 vor Christus. Es war sein Auftrag, dem damaligen Gottesvolk Israel Sünden bewusst zu machen. Das Volk sollte zur Umkehr im Glauben finden. Denn GOtt der HErr sprach: „Und nun, du Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprecht: Unsere Sünden und Missetaten liegen auf uns, dass wir darunter vergehen; wie können wir denn leben? So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?“ (Hes. 33,10f.)

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Eine Lutherschrift in Zeiten der Pest

D. Martin Luther, Ob man vor dem Sterben flie­hen möge?

Im Jahr 1525 litten die Einwohner Breslaus unter der Pest. In letzten Sommermonaten und Anfang des Herbstes waren auch viele Tote zu beklagen. Viele scuhten Rettung in der Flucht. Auch den Dienern im Predigtamt stellte sich eben die Frage, ob man vor dem Sterben fliehen möge. Darum richteten sie eine Brief an Luther. Die Pest erreichte auch Wittenberg und wütete im zweiten Halbjahr des Jahres 1527. Viele verließen die Stadt. Die Universität wurde nach Jena ausgelagert. Obwohl Kurfürst Johann drängte, auch Luther solle doch nach Jena gehen, blieb er in Wittenberg und diente auch den Kranken und Sterbenden.

Vor diesem Hintergrund ist seine Schrift nicht allein ein Segen für heutige Prediger und Seelsorger, sondern auch ein großer Trost für einen jeden Christen!

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Anfechtungen – wohin sie uns treiben sollen

Eine Predigt über Matthäus 15,21-28 – Die kanaanäische Frau

Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, ein kanaanäisch Weib ging aus derselbigen Grenze und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplaget. Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir; denn sie schreiet uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt, denn nur zu den verlornen Schafen von dem Hause Israel. Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer HERREN Tisch fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr:O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter ward gesund zu derselbigen Stunde.

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Passionsandacht

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Im Namen unseres Erlösers Jesus Christus, „der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut” (Offbg. 1,5)!

Der Evangelist schreibt: „Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin’s nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du dann?, dass wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: »Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«, wie der Prophet Jesaja gesagt hat (Jesaja 40,3).

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