Eine Lutherschrift in Zeiten der Pest

D. Martin Luther, Ob man vor dem Sterben flie­hen möge?

Im Jahr 1525 litten die Einwohner Breslaus unter der Pest. In letzten Sommermonaten und Anfang des Herbstes waren auch viele Tote zu beklagen. Viele scuhten Rettung in der Flucht. Auch den Dienern im Predigtamt stellte sich eben die Frage, ob man vor dem Sterben fliehen möge. Darum richteten sie eine Brief an Luther. Die Pest erreichte auch Wittenberg und wütete im zweiten Halbjahr des Jahres 1527. Viele verließen die Stadt. Die Universität wurde nach Jena ausgelagert. Obwohl Kurfürst Johann drängte, auch Luther solle doch nach Jena gehen, blieb er in Wittenberg und diente auch den Kranken und Sterbenden.

Vor diesem Hintergrund ist seine Schrift nicht allein ein Segen für heutige Prediger und Seelsorger, sondern auch ein großer Trost für einen jeden Christen!

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Die Kirche Christi scheint unfruchtbar und verlassen zu sein

Luthers Auslegung des Galaterbriefes (Gal. 4,27)
Denn es stehet geschrieben: Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierest, und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat.

Luther Walch2 IX, 576 (291) bis 586 (319) zu Galater 4,27

Am Mikrofon Leo P.
Am Mikrofon Leo P.
Am Mikrofon Leo P.

Für Klüglinge und Besserwisser, die sich über Gottes Wort stellen

Luther in einer Predigt am Neujahrstag, dem Fest der Beschneidung und Namensgebung Christi

»Aber wenn man an die Frage kommt, warum GOtt dies oder anderes befohlen habe, so hat der Teufel schon gewonnen; wie man sieht an der Eva im Paradies. Die hatte den Befehl, sie sollte von dem verbotenen Baum nicht essen. Da sie aber solchen Befehl aus den Augen ließ, und hörte dem Teufel zu, warum doch GOtt solches sollte verboten haben, , da ging sie dahin, fiel in den greulichen Ungehorsam, da wir noch alle (dar-) an tragen müssen.

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