Predigt in einer Zeit der Seuche (C.F.W. Walther über Jeremia 30,11)

Im Jahr 1849 wütete in St. Louis (USA) die Cholera. Pastor Walther, der erste Präses der Missourisynode (deutsche Auswanderer) predigt hier über das Wort Gottes:
„Denn ich bin bei dir, spricht der HERR, daß ich dir helfe. Denn ich will’s mit allen Heiden ein Ende machen, dahin ich dich zerstreuet habe; aber mit dir will ich’s nicht ein Ende machen; züchtigen aber will ich dich mit Maße, daß du dich nicht unschuldig haltest.“
Auch wenn wir schwere Zeiten erleben, wo sollen wir wachsam sein, denn hier spricht Gott zu den Menschen – auch zu uns persönlich!

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CORONA

…kommt aus dem Lateinischen und heißt auf Deutsch „Kranz“ auch „Krone“.

Auch in der Heiligen Schrift finden wir dieses Wort…

1. Die Dornenkrone Christi

Wir finden es in der Leidensgeschichte Christi: „Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seiest du, der Juden König! Und speieten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.“ (Matth. 27,28-30). [Unterstrichenes auf Latein: et plectentes coronam de spinis posuerunt super caput eius]

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Gottesdienst – Sonntag Lätare (22.03.2020)

Teile des Gottesdienstes sind Aufzeichnungen aus dem Jahr 2016, die Predigt über Römer 8,18 aus dem Jahr 2017.

Folgende Lieder werden gesungen:
144
87
196, 1-7
255
277, 1-5
277, 6+7

Liturgie und Predigt: Pastor Martin Blechschmidt

Zum Anhören:
Johann Sebastian Bach, Fürchte dich nicht (Jesaja 41,10) – Motette BWV 228 (Thomanerchor Leipzig)

Eine Lutherschrift in Zeiten der Pest

D. Martin Luther, Ob man vor dem Sterben flie­hen möge?

Im Jahr 1525 litten die Einwohner Breslaus unter der Pest. In letzten Sommermonaten und Anfang des Herbstes waren auch viele Tote zu beklagen. Viele scuhten Rettung in der Flucht. Auch den Dienern im Predigtamt stellte sich eben die Frage, ob man vor dem Sterben fliehen möge. Darum richteten sie eine Brief an Luther. Die Pest erreichte auch Wittenberg und wütete im zweiten Halbjahr des Jahres 1527. Viele verließen die Stadt. Die Universität wurde nach Jena ausgelagert. Obwohl Kurfürst Johann drängte, auch Luther solle doch nach Jena gehen, blieb er in Wittenberg und diente auch den Kranken und Sterbenden.

Vor diesem Hintergrund ist seine Schrift nicht allein ein Segen für heutige Prediger und Seelsorger, sondern auch ein großer Trost für einen jeden Christen!

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Anfechtungen – wohin sie uns treiben sollen

Eine Predigt über Matthäus 15,21-28 – Die kanaanäische Frau

Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, ein kanaanäisch Weib ging aus derselbigen Grenze und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplaget. Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir; denn sie schreiet uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt, denn nur zu den verlornen Schafen von dem Hause Israel. Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer HERREN Tisch fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr:O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter ward gesund zu derselbigen Stunde.

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