Matthäus 22,15-22

Bibeltext der Predigt:

15 Da gingen die Pharisäer und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede fangen könnten. 16 Und sie sandten ihre Jünger samt den Herodianern[1] zu ihm, die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?
18 Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar. 20 Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? 21 Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Als sie das hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen ab von ihm und gingen davon.

Geliebte Brüder und Schwestern im HERRn Christus!

Unser HERR Christus spricht in der Bergpredigt: „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles wider euch, so sie daran lügen“ (Matth. 5,11).

In der Tat geschieht es häufig, dass den Kindern Gottes von Seiten der Welt allerlei üble Vorwürfe gemacht werden – aber nicht etwa zu Recht,

Freilich sind wir Christen Sünder und machen viele Fehler, sind auch mitunter ungerecht, lieblos oder jähzornig.

Aber hier spricht Christus davon, dass den Christen oft zu Unrecht üble Dinge vorgeworfen werden, weil sie eben nach Gottes Willen handeln und in der Welt so manches nicht einfach mitmachen können.

Das ärgert viele sehr, weil sich wohl bei manchem dann das böse Gewissen meldet.

Unser HERR spricht dann zu uns: „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles wider euch, so sie daran lügen“ (Matth. 5,11).

Wir leben in dieser Welt, als Bürger eines Staates.

Aber durch den Glauben an den Heiland gehören wir vor allem zum Gnadenreich des Sohnes Gottes.

Der Abstammung und Geburt nach sind wir Deutsche oder Franzosen, Italiener oder Poeln – durch die Wiedergeburt in der heiligen Taufe sind wir Bürger des Himmelreiches und dienen Gott, unserem HERRn Christus, dem „allein gewaltigen, dem König aller Könige und HERRn aller Herren” (1.Tim. 6,15).

Unser Glaube verletzt keineswegs unser Verhältnis zu unserem Vaterland, sondern stärkt es vielmehr – solange die Obrigkeit von uns nichts verlangt, was gegen Gottes Gebote ist.

Sie meinen: Immer müsst ihr Außenseiter sein! Ihr seid wohl etwas Besonderes, die ganz Heiligen!

Und doch ist von jeher den Christen der Vorwurf gemacht worden, sie würden die öffentliche Ordnung im Land stören und sich der Obrigkeit widersetzen.

Als die Juden in der Stadt Thessalonich dem Evangelium nichts entgegensetzen konnten, erhoben sie falsche Anklage: „Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind jetzt auch hierher gekommen… diese alle handeln wider des Kaisers Gebot, sagen ein anderer sei der König, nämlich Jesus” (Apg. 17,7).

Auch die Christenverfolgungen der ersten Jahrhunderte wurden so begründet und später wurde auch Luther als Aufrührer bezeichnet.

Selbst heute bleibt diese üble Nachrede dem nicht erspart, der sich aus Liebe zu seinem Land gegen gottlose staatliche Gesetze äußert oder gegen die Ausbreitung götzendienerischer Religionen wendet.

Dies alles geschieht, obwohl die Christen gemäß der Worte Gottes bekennen: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet” (Röm. 13,1).

In unserem Predigttext wird berichtet, wie die Feinde Christi einen Plan schmiedeten, um ihn durch eben denselben Vorwurf zu beseitigen: „Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede”.

Sie wollten die Verkündigung des Evangeliums verhindern, indem sie in ihrer List dem HERRn Christus eine Fangfrage stellten.

Jesu Antwort „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist” bedeutet:

1. Ein Christ ist gleichzeitig ein guter Staatsbürger und
2. ein Christ ist mehr als nur ein guter Staatsbürger.

1. Ein Christ ist gleichzeitig ein guter Staatsbürger

Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede. Und sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern und sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen”

Was für eine heuchlerische Rede!

Vor unserem Text erzählt Jesus das „Gleichnis von der königlichen Hochzeit”.

Der König sandte Knechte, aber die Geladenen wollten nicht kommen; sie ergriffen die Diener des Königs, verhöhnten und töteten sie.

Mit verbissenem Zorn hatten die Pharisäer und die Freunde des Königs Herodes dieses Gleichnis gehört, denn sie begriffen sehr wohl, dass sie als Mörder der Knechte Gottes gemeint waren.

Sie und ihre Vorfahren hatten die Propheten getötet, weil ihre Predigt sie in ihr sündiges Herz getroffen hatte und trachteten nun danach den Sohn des Königs zu töten, den HERRn Christus.

Seine Botschaft, reine Gotteslästerung, sollte verstummen!

Er war ihnen im Weg, wie er schon als kleines Kindlein dem damaligen König Herodes im Weg war.

Ihre Fangfrage sollte sich wie eine Schlinge um seinen Hals legen: „Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünket dich? Ist‘s recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?”

So ist es oft schon die Taktik der Feinde des Wortes Gottes gewesen, durch Schmeichelworte das Vertrauen des Gegenübers zu erlangen, um dann alles, was er sagt, gegen ihn zu verwenden, ihm sozusagen das Wort im Munde umzudrehen.

Es klingt, als wollten sie auf eine ehrliche Frage eine ehrliche Antwort haben, aber der Evangelist verrät uns schon eingangs, dass sie ihn eigentlich „fangen wollten in seiner Rede”.

Die Bosheit bahnt sich ihren Weg durch Schmeichelei und Heuchelei!

Angenommen, Jesus hätte geantwortet: „Nein, es ist nicht recht, dem römischen Kaiser Steuern zu zahlen, denn er hat unser Land besetzt und nimmt der verarmten die Bevölkerung das Letzte!”

Dann wäre er als Feind des Kaisers den Römern ausgeliefert worden und die Pharisäer hätten ihr Ziel erreicht.

Hätte Jesus aber geantwortet: „Ja, es ist recht, dem Kaiser Steuern zu geben!” – so wäre das auch sein Untergang gewesen, denn dann hätte man ihn der Gotteslästerung beschuldigen können.

Sie hätten ihm vorgeworfen, das Volk zu veranlassen einem heidnisch-unreinen Kaiser zu dienen und das Geld statt in die Tempelkasse in die römische Staatskasse zu geben.

Jesus, der die Herzen kennt, spricht zu ihnen: „Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?”.

Der HERR geht auf sie ein: „Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!”.

Es ist die Steuermünze wie jeder an der Prägung erkennt.

Ihr seid ihm die gesetzlichen Steuern schuldig, auch wenn euch das nicht gefällt.

Jesus bestätigt also die jeweilige Obrigkeit unabhängig davon, wie sie an die Macht gekommen ist (in Israel damals durch Krieg und Eroberung).

Er bestätigt aber auch die Obrigkeit, wenn sie gottlos oder heidnisch ist, wie eben hier das römische Kaisertum.

Gottes Wort spricht: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu… So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt” (Röm 13,1.2.7).

Steuern zu hinterziehen ist Sünde – auch wenn man sie für zu hoch hält.

Kann man als Staatsbürger durch demokratische Wahl oder in der Verfassung zugesagte Proteste nichts erreichen, muss man nach Gottes Willen die Willkür, das Unrecht oder andere Bosheit erdulden.

Jede ungesetzliche Auflehnung gegen den Staat und andere Obrigkeit, wenn sie nicht um des Glaubens willen geschehen muss, ist falsch.

Gott wird dem bösen Treiben selbst ein Ende setzen, wann er will.

Aber wir sollen Gott geben, was Gottes ist, d.h. was Gott von uns will, was ihm als unserem HERRn und König zusteht.

Gottes Reich unterscheidet sich von den weltlichen Reichen und:

  • Christi Reich ist ein geistliches Reich; die Reiche dieser Welt dagegen sind sichtbar und üben äußerliche Macht aus.
  • Christus will durch das Evangelium die Herzen und Seelen der Menschen regieren, weltliche Obrigkeit darf nur über Leib und Besitz herrschen.
  • Christi Reich ist ewig, Weltreiche sind zeitlich und haben ein Ende.
  • Christi Reich hat keine Grenze, denn es umspannt die ganze Welt, alle Zeiten und Nationen; weltlichen Reichen hat Gott Grenzen gesetzt.
  • In Christi Reich sind die einzigen Waffen das Wort Gottes und Gebet, in irdischen Staaten werden andere Waffen gebraucht.
  • In Christi Reich ist der Größte derjenige, der dem anderen dient; in dieser Welt gilt der am meisten, der die größte Menge beherrscht und den meisten Einfluss hat.

Sollte eine irdische Staatsmacht etwa von den Bürgern des Reiches Christi etwas zu befürchten haben? – wo Christus doch nicht die äußeren Dinge haben will, sondern das Herz, und in diesem Herz den Glauben an ihn?

Im Gegenteil! – Gerade auf die Christen kann ein Staat am ehesten zählen, denn ihr HERR ermahnt sie zu treuer Arbeit, zu Wahrheitsliebe, gerechtem Handeln, Hilfe und Beistand, zu Gehorsam – auch gegenüber den „wunderlichen” Herren und vor allem zum Gebet für die Obrigkeit.

Und Gottes Wort lehrt uns Christen: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhig und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut, dazu auch angenehm vor Gott, unserm Heilande…” (1.Tim. 2,1-3).

Gottes Wort spricht auch: „Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des HERRn willen, es sei dem König als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als den Gesandten von ihm zur Rache über die Übeltäter und zu Lobe den Frommen” (1.Petr. 2,13.14).

Treue Christen sind zugleich gute und zuverlässige Staatsbürger, denn sie helfen wo immer es nötig ist; stehlen nicht, wo gestohlen wird; sie verleumden und lügen nicht, wo Heuchelei eingezogen ist.

Warum? Gottes ewiges Wort ist ihnen Richtschnur und Kraftquelle.

Sie achten, was Gott auf Erden gestiftet hat: die Obrigkeit, die Ehe und das Predigtamt.

Darum schätzen und ehren sie auch die Obrigkeit als von Gott gegeben.

So will es Gott, der schon durch den Propheten Jeremia dem gefangenen Volk in Babel hat predigen lassen: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRn; denn wenn ihr’s wohlgehet, so geht es euch auch wohl“ (Jer. 29,7).

Einer unserer lutherischen Väter, Pfarrer Walther schrieb einmal: „Wohl dem Staat, dessen Bürger wahre Christen sind. Sie werden im Frieden des Landes feste Säulen und im Krieg des Volkes beste Schutzmauer sein. Wie sie in einem Königreich den Thron der Fürsten stützen, so werden sie in einer Republik den Baum der Freiheit als freie Männer pflegen, bewachen und beschützen.” – so predigte der „Luther Amerikas” vor genau 161 Jahren seiner Gemeinde (C.F.W. Walther 1847).

Und diese göttliche zeitlose Wahrheit gilt ebenso uns.

Jede Obrigkeit kann sich darum über jeden Christen freuen, den sie als Untertan und Bürger hat.

Christus spricht: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist”.

Es ist sein Wille, dass wir der Obrigkeit geben, was ihr zusteht.

Wir sollen ihr nicht weniger geben, aber auch nicht mehr!

Die Obrigkeit hat nicht dasselbe Recht über uns wie unser HERR und Erlöser Jesus Christus!

Sie darf nicht die Herzen oder Seelen der Menschen fordern, z.B. für Heidentum, Atheismus oder falschgläubiges Bekenntnis.

Ein Christ folgt darum nicht den Ideologien von Diktatoren, die sein Herz fordern, die den Platz im Herzen des Christen beanspruchen, den allein Gott der HERR für sich beanspruchen kann und darf.

Der Staat darf den Eltern auch nicht das ihnen von Gott gegebene Recht auf Erziehung ihrer Kinder nehmen oder dieses Recht einschränken.

Greift er weiter, als er darf, und trachtet danach, die Herzen der Christen durch gottfeindliche Forderungen dem HERRn zu entziehen, dann dürfen, ja dann sollen wir ungehorsam sein! -aber nicht mit der Waffe in der Hand, sondern allein mit dem Wort des Bekenntnisses!

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen” (Apg. 5,29).

Gottes Wort ermahnt uns auch: „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind” (Spr. 31,8).

Ein Christ verteidigt darum diejenigen, die sich nicht wehren können – z.B. die ungeborenen Kinder im Mutterleib, die ermordet werden sollen.

Das alles heißt „der Stadt Bestes suchen” und „ein guter Staatsbürger nach dem Willen Gottes sein”.

Aber in dem allen sollen wir das Gebet nicht vergessen.

Luther schrieb einmal über die ungeheure Macht des Gebetes: „Ein Christ kann aus seinem Betkämmerlein heraus die Welt regieren.”

Dies führt uns zu einem weiteren abschließenden Gedanken:

2. Ein Christ ist mehr als nur ein guter Staatsbürger

Die enge Verbindung im Gebet zum allmächtigen HERRn und im Hören auf sein Wort gehören zum Wesen des Christen.

Christsein ist mehr als nur ein guter Staatsbürger zu sein und ordentlich zu leben.

Vielfach meinen das aber die Leute: Sie denken, wenn man nur gutbürgerlich lebe, nichts Böses tue und das Gute allezeit befördere, dann sei man auch schon ein guter Christ.

Darum eben fügt Christus dem „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist” noch hinzu: „… und Gott, was Gottes ist”.

Was will Gott? Was gehört ihm? Was fordert er von uns?

Gott spricht: „Gib mir, mein Sohn, dein Herz!” (Spr. 23,26).

Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten als dich selbst” (Luk. 10,27).

Gott will, dass wir ihn „über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen“ und auch unseren Mitmenschen von Herzen lieben.

Würde der Mensch dies in Gedanken, Worten und Werken erfüllen, so wäre er mit Gott, seinem Schöpfer, im Frieden.

Aber mit seinem boshaften sündigen Wesen gelingt ihm gerade nur das Gegenteil!

Darum will Gott noch mehr. Aber was?

Gott will, dass allen Menschen geholfen werde, und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1.Tim. 2,4).

Was ist diese Wahrheit?

Es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung“ (1.Tim. 2,5).

Und dieser Vermittler und Heiland Jesus spricht: „Das ist aber der Wille des, der mich gesandt hat, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage“ (Joh. 6,40).

Ja, das will Gott für verlorene Sünder und hat es an uns schon getan: Er will aus lauter Gnade Sünde vergeben und ewig selig machen!

Gebt Gott, was Gottes ist!“„Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt” (1.Joh. 4,19).

Lasst euch nichts so lieb sein wie Gottes Wort!

Unser Gott ist auch der einzige, der die Macht hat, uns täglich mit Trost aus seinem Wort, mit Friede und Freude im Heiligen Geist zu erfüllen, uns mächtige Kraft und Friede in Herz und Gewissen zu geben.

Und denkt daran: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ (Hebr. 13,14).

„Solange wir nun Zeit haben, so lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“ (Gal. 6,10).

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.” Amen.

Pfarrer Martin Blechschmidt, Runkel-Steeden